schuldUnsühne

Der Prozess gegen die Territorialabtei Wettingen-Mehrerau

Egbert Schmoll
Markus Wachter*

1. Auflage 2014: vergriffen
2. Auflage 2017 (Restexemplare)
    9,90 EUR

Markus Wachter:
"Wer einen verurteilten und als besonders sadistisch bekannten
Sexualstraftäter zum Lehrer und Leiter eines Internats bestellt,
hat mit Folgendem ernsthaft zu rechnen:"


"Kinderschänder, Vergewaltiger, Glattschwätzer:
Treibt es unter euresgleichen bis zum Abwinken!"

Uno Resolut, 25.Feber 2o1o
Der Rücktritt von Kardinal Marx kommt
. gefühlt - 2 000 Jahre zu spät.
Egbert Schmoll


Inhaltsverzeichnis
      Prolog
   I  Wie man ein Opfer verhöhnt
  II  "Du hast es auch gewollt..."
 III   Bei jedem Schlag stöhnte er
  IV  Der Abt als Beitragstäter
   V  Schreiben über die Mehrerau
  VI  Das Kloster als Vergewaltigungsinfrastruktur
 VII  Die juristischen Niederlagen des Klosters Mehrerau
VIII  Das Kloster und die gerichtliche Gnackwatsch'n
        Dr. Johannes Öhlböck; Beginn der Verjährung
  IX  Anwalt Doshi: Kirche hat "kein Mitgefühl für Opfer"

Beiträge anderer Autoren:
    X  Jeden Morgen Angst - Wolfgang Gerber, die Presse
  XI  "Ich war zehn..." - Adrian Schulthess, Blick
 XII  Schindluder mit dem Heiligen - Dirk Schäfer
XIII  Wenn Klöster mauern - Jutta Berger, Der Standard
XIV  Keine Toleranz! - Evelyn Finger, DIE ZEIT
        Epilog

XIV  Stationen hat ein Kreuzweg
"Ad acta" soll die 14 Kapitel abschließen. Ein Textfragment dazu entstand
während meines Studium in Benediktbeuern (Carmina Burana)
Herbst 1967- Im Sommer 2004 konnte ich es in der Territorialabtei
Wettingen-Mehrerau zu Ende bringen.

Das ist der Anfang aller Leiden;
wenn Gott nochmals gezwungen wird
aufs Kreuz zu steigen
nochmals und immer wieder.

Und das ist grenzenlose Freude,
wenn Gott nicht mehr gezwungen wird
aufs Kreuz zu steigen,
nicht jetzt und niemals wieder.
Das Schilfmeer muss sich nicht mehr teilen,
der Pharao den Streit nicht wagen
und keine Mauer trennt im Land 
der Mütter/Väter herzliche Umarmung.

Der Tempel in Jerusalem erstrahlt in gold'nem Glanz
und alle Völker schmelzen Schwerter um in Pflüge.
Das ist der Anfang wahrer Freude,
wenn Gott sein Kreuz "ad acta" legt.

* www.buendiabee.wordpress.com



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